Aufsätze

Was ist ein Tanka?
Tanka bedeutet kurzes Lied, kurzes Gedicht. Ohne große Kraftanwendung bewegt es Himmel und Erde, besänftigt die Gefühle unsichtbarer Geister und Götter, schafft Gleichklang zwischen Mann und Frau und bringt Ruhe in die Herzen zorniger Krieger. So schön steht es im Vorwort der klassischen Sammlung Kokin Wakashū. Diese knappe Einführung kocht es auf wenige Eckdaten runter.
Die Entwicklung des Tanka
Brüh dir einen Tee auf und mach es dir bequem, denn jetzt gibt es richtig was zum Schmökern: Die Geschichte des Tanka, vom Lied eines Gottes bis zur Einbindung von Markennamen. Und während du liest, wird sie weltweit weitergeschrieben.
Tanka und Prosa
Im Westen kaum verbreitet, ist die Verbindung von Prosa und Lyrik in Japan gang und gäbe. Vorläufer der mit Tanka verflochtenen Prosa waren Gedichtüberschriften. Anhand einiger Beispiele zeigt dieser Aufsatz, wie Tanka in Prosa eingebunden werden können.
Viele Tanka – ein Lied
Wenn nicht alles in ein Tanka passt, und wie aus mehreren selbständigen Tanka ein längeres Gedicht wird.
Das verrückte Gedicht: Kyōka
Wem ist schon immer nach ernsten, wehmütigen oder geschliffenen Versen zumute? Dass Tanka-Dichter auch anders können, und sie sich ihrerseits einiges von Parodisten gefallen lassen mussten, zeigt das Kyōka.
Vergissmeinnicht – Ein Balanceakt
Für Haibun Today schrieb ich einige Gedanken zur Entstehung und zum Aufbau meiner Tankaprosa "Vergissmeinnicht" nieder. Hier stelle ich eine deutsche Fassung des Stückes zur Verfügung.
Kontinentales Frühstück
Die deutsche Fassung eines für Modern Haibun & Tanka Prose verfassten Essays über Michael McClintocks Tankaprosa "Before Croissants and Coffee" und ein Gedicht von Fontane.

Erstellt am 10.01.2010 ~ Zuletzt geändert am 28.05.2013

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